Jun 14

DBMM erfolgreich verteidigt

Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen erneut Deutscher Meister im Blitzen! 

(Artikel v. J.Wiegel)

Herford. Bei den Deutschen Blitzmannschaftsmeisterschaften 2017 konnten die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen den im vergangenen Jahr eroberten Titel verteidigen und setzen erneut ein Ausrufezeichen in der nationalen Schachszene. Dies ist umso bemerkenswerter, weil die Wolfhager Schachfreunde im Turnier als Fünftligist überwiegend gegen Bundes- und Zweitligisten antreten musste.

26 Mannschaften kämpften um den Deutschen Meistertitel, am Ende setzten sich die Wölfe ungeschlagen mit 48:2 Punkten knapp durch. Entscheidend war am Ende der 3:1-Erfolg im direkten Vergleich mit dem schärfsten Verfolger, die SG Solingen. Diese kamen auf 46:4 Punkte, Rang 3 ging an den Bochumer SV mit allerdings schon respektablem Abstand (41:9). Der zweite Vertreter Hessens, Zweitbundesligist Hofheim, belegte den 16. Platz.

Dennoch war es ein Favoritensieg für die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen, die die nominell stärkste Mannschaft an die vier Bretter brachten. Mit 3 Großmeistern und einem Internationalen Meister bei einem DWZ-Schnitt von 2622 belegten die Wölfe auch die ersten vier Plätze in der Einzelwertung.

 

Das entscheidende Duell zwischen Solingen und Wolfhagen (hinten): IM Danylo Shkuran, GM Pavel Maletin, GM Sergei Rublevsky und GM Alexander Zuvbov (von links) behielten am Ende mit 3:1 die Oberhand

 

Es tut sich was bei den Schachfreunden Wolfhagen

Wie kommt aber dieser Erfolg zustande? Schließlich sind die heimischen Klötzchenschieber in den beiden letzten Jahren schon überregional erfolgreich gewesen. Neben den beiden Deutschen Meisterschaften im Mannschaftsblitz gewannen die Wölfe im letzten Jahr den Hessischen Mannschaftspokal und schieden im Pokalwettbewerb auf Bundesebene erst im Viertelfinale gegen den Bundesligisten SV Hockenheim aus. Hockenheim wurde erst im Finale durch den Deutschen Meister Baden-Baden gestoppt.

Durch gute Verbindungen der Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen nach Osteuropa haben einige sehr gute Spieler den Weg nach Wolfhagen gefunden. Daneben setzt der Verein aber auch auf einheimische Talente und regionale Spieler. Nach zwei Aufstiegen tritt die Erste Mannschaft in der kommenden Saison in der Verbandsliga Nord (zweithöchste hessische und fünfthöchste deutsche Spielklasse) an und plant auch hier den Durchmarsch in die Hessenliga.

Die Wölfe hoffen, dass durch diese Erfolge noch mehr talentierte Schachspieler aus der Region den Weg nach Wolfhagen finden werden.

 

 

 

Mai 07

Alle 3 Mannschaften stehen vor Aufstieg

Alle 3 Mannschaften der Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen haben ihr Ziel aufzusteigen erreicht.

Während die Erste die letzte Runde mit minimaler Spielerdecke den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte, musste die Zweite noch um den Aufstieg in die Nordhessenliga kämpfen. Die Gäste aus Eschwege traten allerdings nur mit 4 Spielern an, so dass man noch 1,5 Punkte aus den 4 Partien holen musste. An Brett 4 holte Carsten Kumm den 2. Punkt. Thomas Körber hatte in der Eröffnung gegen Milutin Ninic gut gespielt und einen Mehrbauern, patzte dann, so dass der Gegner eine Leichtfigur gewinnen konnte. Durch eine Serie von zwingenden Zügen konnte er durch fehlerhaftes Schlagen seines Gegners die Leichtfigur mit Bildung eines Doppelbauern zurückgewinnen. Ein Remis schien nun sicher, aber der Gegner ließ weitere Figurgewinne zu und gab auf. Lange konnte auch Paul Straschnej sich gegen Ivan Ilev halten, bis dieser im Endspiel von Paul auseinander genommen wurde. So waren bereits 4 Punkte erspielt. Andreas Haan spielte an Brett 3 gegen Wolfhard Schroer und hatte einen Mehrbauern. Durch konsequentes spielen seines Gegners reichte dies aber nicht zum Sieg und man einigte sich auf Remis. Damit war das Klassenziel aufzusteigen gesichert. Leider geschah dies aber auf das Festspielen der Spieler Haan und Straschnej von der Dritten Mannschaft. So musste man mangels Spielerdecke die letzte Runde in der Kreisliga Ost gegen Neuenbrunslar kampflos abgeben. Das reichte jedoch zum Aufstieg, da man den 2. Platz in der Abschlusstabelle erreichte.

Das dies für die nächste Saison, mit mehr Brettspielern nicht zur Regel wird, dafür möchte man Spieler aus der Region gewinnen. 

Mrz 19

3. verliert Tabellenführung

Die Dritte Mannschaft der Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen hat die Tabellenspitze in der Kreisliga Ost verloren. Gegen die vierte Mannschaft der TG WEHLHEIDEN kamen die Schachfreunde nur zu einem Unentschieden, was nunmehr nur noch den zweiten Tabellensplatz bedeutet. Die Unerfahrenheit unseres an Brett 4 spielenden Phillip Landgrebe ist dabei nicht alleine verantwortlich. Leider konnte keine der angetretenen Mannschaften der Gastgeber in ihren gemeldeten Ligen diese Saison durchgehend glänzen und so traf es besondres die Dritte,  weil hier nur mit vier Brettern gespielt wird.

Andreas Haan konnte erst zum Schluss gegen seinen Gegner, Nigel Warren seine Partie zum Gewinn führen. Er gab selber an, mit den Zügen seines Gegners das ein oder andere mal überrascht worden zu sein, was manchen Denkanstoß brauchte.

Paul Straschnej hatte seine eigene Spielgarnitur dabei. Ob dies als Talisman zu sehen ist hat er nicht verraten. Wichtig war dafür der Sieg gegen die Dame der TG Wehlheiden, Eva Eurich. Die, wie in all ihren letzten Spielen, gegen einen spielstärkeren das Nachsehen hatte.

Toni ließ sich gegen seinen Gegner, Marc Hintz, in der Eröffnung seine Bauern auseinander reisen,  was ihm im Endspiel die Niederlage einbrachte. Er gab in einer Stellung, die für ihn günstig wirkte ein Remis Angebote,  was der Gegner beim Stand von 2 : 1 für Wolfhagen ablehnte. Dann konnte er noch einige Drohungen auf das Brett zaubern, aber die angesprochene Bauernstellung machte dies zunichte, da der Gegner zur Umwandlung kam und noch mehr Druck auf Toni ausüben konnte. Schließlich endete der Mannschaftskampf 2 zu 2 aber die Tabellenführung war dahin.

 

Mrz 19

Alles hat ein Ende …

Bei der Zwischenrunde der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft empfingen die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen am 11. + 12.03.2017 die zwei Bundesligisten SG Solingen und den SV Hockenheim,  sowie den Oberligist SG Leipzig. Mit gleich vier Grossmeistern hatte sich der Gastgeber eigentlich optimal aufgestellt um die Herausforderung anzunehmen. Das Losglück, wenn man das bei den drei Gästemannschaften überhaupt sagen kann, fiel auf die Paarungen SG Leipzig – SV Hockenheim (li.i.Bild) und Sfr.B.Emstal/Wolfhagen gegen SG Solingen (re.i.Bild).

Da die Gäste aus Solingen nicht mit Ihren stärksten Spielern antraten, konnte der Gastgeber mit seiner Aufstellung noch den Kampf beherrschen und setzte sich mit 3,5 zu 0,5 durch. Das gleiche Ergebnis erzielte auch der SV Hockenheim,  so dass es nun um den Einzug der letzten vier Mannschaften ging.

Hier zeichnete sich schon früh an allen vier Brettern ein Kampf um jede kleinste Position ab, so sah man den SV Hockenheim mit Vorteilen, die letztendlich auch zum Gesamt-Sieg von 2,5 zu 1,5 knapp führten.

Brett1 Buhmann gegen Riazantsev               0,5 : 0,5 Brett2 Wagner gegen Rublevsky                   0,5 : 0,5  Brett3 Boguslawski gegen Ponkratov          1,0 : 0,0 Brett4  Nekrasov gegen Savchenko              0,5 : 0,5

Trotz der Niederlage, mit der man bei diesem Teilnehmerfeld zwar rechnen musste, aber niemand glaubte,  bleibt es ein „Grosser Erfolg“ für die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen. Qualifizierte man sich doch unter den besten Acht für die kommende Saison der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft als Vorberechtigte Mannschaft.

Mein dankt gilt der gesamten Mannschaft der Sfr.B.Emstal/WOH, die den Verein würdig vertreten haben, aber auch den vielen Helfer und Helferinnen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Hervorheben muss ich aber verallem den 1. Vorsitzenden des Bezirkes, Helmut Schumacher, der mit seinem equickment dazu beitragen hat, überhaupt den Zuschlag für die Ausrichtung zu erhalten. Er unterstützt mit seiner Internetausrüstung, die für die Übertragung von Partien in Echtzeit für jeden Intressierten Schachspieler zusehen ist, viele Vereine des Bezirkes. So steht er mit seinem Wissen und Ausrüstung den Vellmarer Schachtagen,  dem KORBACHER-OPEN und wie gesehen oder gelesen den Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen zur Verfügung. Es wäre sicherlich schön, wenn die Vereine im Gegenzug das Turnier in Bad Zwesten, was von Helmut Schumacher ausgerichtet wird, unterstützen.

Mrz 11

Bad Emstal/Wolfhagen verteidigen Hessischen Blitzmannschaftsmeister

Die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen richteten am Samstag, den 11.03.2017 in der Stadthalle Wolfhagen die Hessische Blitzmannschaftsmeisterschaft 2017 aus. Als Titelverteidiger und Ausrichter traten sie mit zwei Mannschaften an. Es war unklar ob eine Titelverteidigung überhaupt möglich ist, da man auch bei der Deutschen Pokalmeisterschaft mit einer Mannschaft am selben Tag gegen Solingen antreten musste.

Doch mit der 1. Mannschaft (siehe Bild) belegte man ungeschlagen den 1. Platz mit 34 MP und 57,5 BP

vor dem SV Hofheim mit 32 MP und 60 BP, Dritter wurde der Frankfurter TV mit 29 MP und 52 BP.

 

Die 2. Mannschaft konnte in dem Teilnehmerfeld von 18 Mannschaften einen hervorragenden 9. Platz mit 16 MP und 30 BP belegen. Hierbei konnten sie Mannschaften wie Niederbrechen (10.), SK Vellmar (15.), die SAbt.  TG Wehlheiden  (16.) und den KSK 2 (18.) hinter sich lassen.    Hier ein Bild der 2. Mannschaft:

Zum Schluss möchte sich der Gastgeber aus Wolfhagen aber auch bei den Schachfreunden Hübenthal,  Staiger und Gries bedanken, die für die EDV-Eingabe,  Spielmaterial, Turnierablauf und Schiedsrichter zur Verfügung standen. Nicht vergessen möchte man auch die vielen fleißigen Hände die für Essen und Getränke sorgten.

So sah man am Ende eine Erfolgreiche und Harmonisch, gelungene Ausrichtung der Sfr.B.Emstal/Wolfhagen.

Alles gut – nur die Presse fehlte.  –  Nein unser gemeinsame Freund,  Günter Presse ließ es sich nicht nehmen einige Aufnahmen zu machen, die bestimmt bald mit einem kleinen Artikel entweder auf der Bezirkshomepage oder auf der Homepage des SK Vellmar zu sehen ist.

Mrz 05

Verbandsliga wird immer Wahrscheinlicher

Die 1. Mannschaft der Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen empfingen am Sonntag , den 05.03. die  Gäste aus Fulda mit ihrer 2. Mannschaft.  Die Gäste traten aber nur mit sechs Spielern an, da andere sich in der eigenen ersten Mannschaft festgespielt hatten bzw. erkrankt kurzfristig ausfielen. So stand es schon Zwei zu Null noch bevor die Partien  freigegeben wurden. Am Ende siegten die Gastgeber mit Acht zu Null,  was den Kampfgeist der Fuldaer nicht gerecht wird. Schließlich traten die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen an allen Brettern mit überlegener Spielstärke an und so geht das Ergebnis auch in Ordnung.

Hier die Bilder der gespielten Bretter:

Brett 1   Kersting,  Martin  –   Shkuran,  Danylo          0 : 1

Brett 2    Haase,  Reinhard   –   Tiba, Vladyslav   0 : 1

Brett 3   Frederkindt, Alexander  –  Oros, Robert    0 : 1

Brett 5  Janusic, Josip    –    Maar, Samuel     0 : 1

Brett 6    Lutz,  Joachim    –    Frolov,  Artur     0 : 1

Brett 7     Morschel, Dieter    –    Dovzik,  Juri      0 : 1

Für die kommende Saison möchten die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen gerne auch Spieler aus der Region für die Verbandsliga oder Nordhessenliga gewinnen. Wer also in seinem Verein nicht in den Klassen spielen kann, aber gerne von seiner Spielstärke das Nevau mitbringt kann sich bei dem Vorsitzenden Thomas Körber,  koer987@gmail.com und Erhard Huebenthal, erhard.huebenthal@gmx.de melden.

 

 

Mrz 04

2. Mannschaft wieder auf Kurs

Die 2. Mannschaft der Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen schaffte durch einen souveränen Sieg gegen den GSV 74 Kassel wieder den Sprung an die Tabellenspitze der Bezirksliga Ost. 

Dabei konnte nur Brett 1 durch den über 2300 ELO starken Spieler des GSV 74 gegen Körber überzeugen.

Brett 2 unterschätzte den Jungstar der Sfr.B.Emstal/Wolfhagen, Alexsander Reshetar und konnte zum Schluss nichts mehr entgegensetzen.

Brett 3 leistete noch die längste Partie gegen Hübenthal. Schon in der Eröffnung konnte Erhard eine Leichtfigur durch unkorrektes Spiel seines Gegners gewinnen und somit in ein nie gefährdetes Endspiel einleiten. 

Brett 4 mit Carsten Kumm und Brett 5 mit Mykola Tegze hatten wenig Gegenwehr und gewannen ihre Partien schon nach knapp einer Stunde.

Leider durften keine Bilder vom Kampf gemacht werden, da ausser einem Kugelschreiber alles in der JVA KASSEL 1 in einem Schließfach hinterlegt werden musste.

 

So sollte dem Aufstieg in die Nordhessenliga in der nächsten Saison nichts mehr entgegen stehen. Um dort aber mit einer guten Mannschaft anzutreten muss die Mannschaft mit drei weiteren Spielern mit entsprechendem Niveau verstärkt werden. Die Schachfreunde würden sich über Neuzugänge aus der Region hierfür freuen.

Feb 27

Nicht mehr ungeschlagen

Auch die 3. Mannschaft der Sfr. Bad Emstal / Wolfhagen mussten sich geschlagen geben und verlor ihre Weise Weste. 

Vorn links bis hinten links Brett 4 – 1 der Schachfreunde Phillip Landgrebe,  Andreas Haan,  Paul Straschnej  und Anton Tadler. 

 Rechter Hand die 3. Mannschaft der TG WEHLHEIDEN mit Jochen  Demski, Clemens von Kiedrowski, Peter Barchfeld und Thomas Fliegner.  

 

Leider musste sich Phillip an Brett 4 dem spielstärkeren Gegner nach ca. 90 Minuten geschlagen geben. Dafür kämpfte Andreas gegen den Vereinsstärksten der TG (1975 DWZ) über die erste Zeitkontrolle hinaus. Er hielt lange die Partie offen, doch zum Schluss gewann der Gegner Figur um Figur.   Es stand da Erwartungsgemäß Zwei zu Null für die TG. Jetzt lag es also an den Bretter 1 und 2 noch ein Unentschieden zu erzielen. Bei Toni Tadler wechselte die Siegchance mal zu Ihm mal zum Gegner. Im Endspiel vergab er jedoch seine Chance zum Sieg in dem er seine Starken verbundenen Bauern für den Springer tauschte. Schade.

Bei diesem Ergebnis hatte auch Paul keine Lust mehr um den Sieg zu kämpfen und einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis. Somit verlor man sehr klar mit 0,5 zu 3,5 Punkten.

 

 

Feb 05

1. Mannschaft macht Vellmar vergessen

Nach dem man gegen Vellmar noch mit einem blauen Auge davon gekommen ist,  stellte sich die 1. Mannschaft der Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen verstärkt auf. So kam ein nicht gefährdeter Sieg zustande.

Hier die einzelnen Brettpaarungen:

SAbt TG 1949 Wehlheiden 1   –    Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen 1    0,5:7,5

 

1. Schirra, Maurice                    –    Nayhebaver, Martin                         0:1

 

2. Schlachowitsch, Markus      –   Tiba, Vladyslav                                  0:1

3. Francis, Patrick                      –    Vachylya, Andriy                               0:1

4. Luke, Nikolas                          –    Maar, Samuel                                   0:1

5. Ratschke, Lars                        –    Bunda, Viktor                                    0:1

6. Müller, Joachim                      –    Buryshin, Vasyl                               ½:½

7. Pichl, Uwe                                –    Kristofori, Attila                               0:1

8. Rehbein, Ullrich                       –    Rewald, Hagen                                0:1

 

Hier ein Foto aus dem Spiellkokal der Gastgeber:

Jan 30

Pokal 2

Die Finalrunde zwischen der SG Aufbau Elbe Magdeburg und den Schachfreunden Bad Emstal/Wolfhagen fand in den Vereinsräumen der Gastgeber in Wolfhagen statt.

Am 1. Brett setzten die Magdeburger ihr Jugendtalent ein, der sich mit dem Großmeister ein packendes Duell lieferte. Erst im Endspiel, unter Zeitdruck, war er dem spielstärkeren unterlegen. Eine tolle Leistung !

Das 2. Brett wurde von der jüngeren Dame der Magdeburger Mannschaft besetzt.  Nach anfänglich schnellem Figurenabtausches ging es auch hier bis zum Schluss spannend zu.   –    Der Lohn war ein Remis !            Klasse Vorstellung der Dame, die auch gegen einen spielstärkeren Gegner antreten musste.

Beim 3. Brett wurde noch nach der Zeitkontrolle weitergespielt, was auch die längste Partie des Tages bedeutete. Es gab ein Endspiel zweier ungleicher Läufer mit jeweiligem Springer, aber mit unterschiedlicher Bauernstellung. Ein angepeiltes Remis von seitens des Magdeburger konnte selbst bei hartnäckiger Gegenwehr nicht erreicht werden. Am Ende setzte sich auch hier die höhere Wertigkeit durch.

Die zweite Dame im Magdeburg Team kämpfte am 4. Brett gegen den jüngsten, aber nicht schwächeren Spieler der Gastgeber. Das es trotz konkurrierenden Kampf, freundschaftlich und Fair zuging – bewies die Magdeburgerin,  die als erste reagierte als der Gegner plötzliches Nasenbluten hatte. Die Partie wurde nach kurzer Behandlung fortgesetzt. Zum Schluss gab es auch ein Remis, was wohl auch der Zeitnotphase gerecht wurde.

Es war ein Finale auf Augenhöhe. Was die Magdeburger aus der Spielerfahrung von Bundesliga- und Oberligakämpfen einbringen konnten, setzte der noch nicht so bekannte Verein der Gastgeber mit Spielstärke dagegen.

Man kann dem SG Aufbau Elbe Magdeburg zu diesem Team und auch dessen toller taktischer Aufstellung im Finale nur hohen Respekt zollen.

Der 1. Vorsitzende, Thomas Körber, bedankt sich auch bei den Schachfreunden Erhard Hübenthal (li.sitzend) und Frank Huneck (r. sitzend),  die für die EDV-Eingabe der Partien und als Schiedrichter das Turnier begleiteten.

Ältere Beiträge «