Emswölfe holen den Deutschen Mannschaftspokal!!

Supererfolg für die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen! Im Finale konnte der haushohe Favorit, Serienmeister und -pokalsieger OSG Baden Baden, mit 2,5:1,5 geschlagen werden.

Das erfolgreiche Team mit SR Thomas Wiedmann: Pavel Ponkratov, Yurij Kuzubov mit Urkunde, Vladimir Onischuk mit dem Pokal und Alexander Riazantsev

Nach einem Remis zwischen Alexander Riazantsev und Sergej Movsesian holte Pavel Ponkratov mit einem Qualitätsopfer den „Bigpoint“ gegen Arkadij Naiditsch. Zwar verlor dann Vladimir Onischuk gegen Jan Gustafsson, doch da stand auch Yurij Kuzubov schon auf Gewinn gegen Michael Adams.

Mehr Infos und vor allem Bilder in den nächsten Tagen auf unserer Homepage. Die Partien zum Nachspielen gibt es hier.

Finale, oho!

Riesenerfolg für die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen! Nach dem heutigen Halbfinale stehen die Emswölfe im Finale, in dem morgen, 10 Uhr, kein Geringerer als der Pokalverteidiger und Deutsche Meister OSG Baden Baden wartet.

Das Objekt der Begierde: um diesen Pokal geht es am Wochenende

Nach einleitenden Worten von Kapitän Josef Resch, Stadtrat Roman Krettek, DSB-Vizepräsident Klaus Deventer und Schiedsrichter Thomas Wiedmann wurden die Begegnungen ausgelost. Dabei war das Glück den Emswölfen hold, denn mit dem SK Zehlendorf bekam man einen machbaren Gegner zugelost. Die OSG Baden Baden musste sich mit Favoritenschreck Greifswalder SV auseinandersetzen.

Die GM-Truppe der OSG löste ihre Aufgabe gegen die Titellosen souverän. GM Jan Gustafsson benötigte gegen Rüdiger Kürsten lediglich 24 Züge, um ein Matt zu konstruieren, danach musste GM Arkadij Naiditsch gegen Hannes Leisner in ein unerwartetes Dauerschach einwilligen. Das Remis blieb jedoch die einzige Ausbeute für die Norddeutschen, denn sowohl GM Michael Adams gegen Wilko Stubbe als auch GM Sergej Movsesian gegen Max Weber verwerteten alsbald ihren Stellungsvorteil zum ungefährdeten 3,5:0,5.

Die Emswölfe taten sich gegen Zweitbundesligist Zehlendorf schon deutlich schwerer. GM Alexander Riazantsev brachte die Emswölfe gegen FM Daniel Malek zwar früh in Führung, dach danach war erheblicher Widerstand der Berliner zu brechen. GM Vladimir Onischuk verwertete ein „Qualitätsopfer auf Sicht“ gegen FM Leonid Sawlin im Endspiel, bevor GM Pavel Ponkratov gegen IM Raphael Lagunow mit Mehrbauern ins Remis einwilligen musste. Immerhin war dadurch der Mannschaftssieg sichergestellt. Zuletzt konnte GM Yuriy Kuzubov das Großmeisterduell gegen GM Jakov Meister für sich entscheiden und somit auch auf 3,5:0,5 stellen.

Beide Favoriten marschierten somit im Gleichschritt in das morgige Finale, das ab 10 Uhr ausgespielt wird. Zehlendorf und Greifswald bestreiten währenddessen das Spiel um Platz 3.

Erneut findet eine Übertragung der Partien bei chess24.com statt, auf twitter gibt es weitere Informationen.

Pokalfinale live im Internet

Das Pokalfinale könnt ihr heute live verfolgen.

Auslosung, Fotos und Impressionen gibt es ab ca. 13:15 Uhr über unseren Twitter-Account und auch bei Facebook.

Ab heute 14 Uhr (und morgen ab 10 Uhr) werden dann die Partien auf chess24.de übertragen.

Deutsche Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften 2018/2019

2018 erzielten die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen einen großen Erfolg, als sie erst im Viertelfinale des Mannschaftspokals gegen den späteren Pokalgewinner, die OSG Baden-Baden, ausschieden. Der Extratip berichtete damals ausführlich über das großartige schachsportliche Event.

In diesem Jahr konnten die „Emswölfe“ einen draufsetzen und qualifizierten sich gegen Bundesliga-Aufsteiger SV Lingen und Oberligist SV Post/Süd Regensburg für das Halbfinale. Der Deutsche Schachbund beauftragte die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen sodann mit der Ausrichtung des Finalturniers des Deutschen Mannschaftspokals, welches am 18/19. Mai 2019 in Wolfhagen ausgetragen wird.

Der Pokal funktioniert ähnlich wie beim Fußball. Beim Schach spielen Vierermannschaften im K.O.-System zunächst auf Bezirksebene den Pokalsieger aus. Die Bezirkssieger dürfen dann auf Landesebene den Pokalsieger ausspielen und können sich damit für die Teilnahme auf Bundesebene qualifizieren. Auch beim Schach ist der große Reiz, gegen höherklassige Teams spielen zu dürfen.

Auf Bundesebene spielen 32 Mannschaften in 8 regionalen Gruppen die Vorrunde aus. Immer 4 Mannschaften treffen sich an einem Samstag, wobei die Paarungen vor Ort frei ausgelost werden. Die K.O.-Sieger spielen sonntags in einem weiteren K.O.-Duell die 8 Vorrundensieger aus, die sich für die Zwischenrunde qualifizieren.

In der Zwischenrunde kommen die 8 Viertelfinalisten des Vorjahres hinzu, so dass wieder 16 Mannschaften an den Start gehen. Diese spielen wieder in 4 Zwischenrundengruppen an einem Wochenende die Halbfinalisten aus.

Halbfinale und Finale werden immer im Mai an einem zentralen Ort ausgetragen. In der Regel soll der klassentiefste Verein die Ausrichtung übernehmen. Für Wolfhagen sprach aber auch die Lage mitten in Deutschland, die für alle Teilnehmer eine bequeme Anreise bietet.

Los geht es am Samstag, 18.05.2019 um 14 Uhr mit zwei hoffentlich spannenden Begegnungen, die Sieger spielen am Sonntag (19.05.2019) ab 10 Uhr den Pokalsieger aus. Die Verlierer vom Samstag spielen um Platz 3. Gespielt wird im Gemeinderaum der Kirche St. Maria, Friedenstr. 13, 34466 Wolfhagen.

Die Teilnehmer:

Greifswalder SV

Der Schachverein aus der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist in der Oberliga Nord-Ost beheimatet und hat die Saison 2018/2019 als Tabellensiebter abgeschlossen. Die Norddeutschen qualifizierten sich sensationell für das Finalturnier, sie schlugen im Viertelfinale den aufstrebenden SK Kirchweyhe. Gegen „ungefähr die halbe kroatische Nationalmannschaft“ (Zitat von der Greifswalder Homepage) hielten sie ein 2:2 und gewannen auf Grund eines Sieges am 1. Brett die sog. „Berliner Wertung“ mit 6:4.

SK Zehlendorf

Der Zweitbundesligist ist am Saisonende ebenfalls Siebter geworden. Im Pokal konnten sich die Hauptstädter in einer „machbaren Gruppe“ gegen Bebenhausen und Lieme durchsetzen. Sich selbst bezeichnen die Berliner „neben Greifswald als Underdog“ und hoffen auf ein wenig Losglück, das sie vielleicht ins Finale bringt.

OSG Baden Baden

Was soll man über den Serienmeister und -Pokalsieger noch sagen? Der 13. Meistertitel in der Bundesliga wurde vor wenigen Wochen eingefahren, seitdem darf sich die OSG „Deutscher Rekordmeister“ nennen. Gefühlt die halbe Weltspitze spielt beim „FC Bayern des Schachs“, Spitzenspieler ist kein Geringerer als Weltmeister Magnus Carlsen. Den werden wir in Wolfhagen allerdings nicht am Brett erleben dürfen, dafür wahrscheinlich 4 Super-Großmeister mit einer ELO um bzw. über 2700 Punkte.

Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen

2019 Aufstieg in die Oberliga geschafft, der fünfte Durchmarsch nacheinander. Ziel 2020 ist die 2. Bundesliga. Über unsere Kooperation mit einer ukrainischen Schachschule werden wir eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen, die sich auch im Finalturnier eine Chance ausrechnet. Unser Spitzenspieler ist Wladimir Kramnik, Weltmeister von 2000-2007.

Auch die Vierte krönt sich zum Meister!

Auch die 4. Mannschaft sicherte sich am letzten Spieltag in der Kreisliga West absolut verdient die Meisterschaft und steigt in die Bezirksklasse auf.

Bei der zentralen Abschlussrunde in Hann. Münden kam es zum finalen Showdown, wartete doch der härteste Gegner dieser Spielzeit, der punktgleiche, ebenfalls noch ungeschlagene Rivalen SK Baunatal 2. Nur weil die Emswölfe einen (!) Brettpunkt besser waren, würde ein Unentschieden zur Meisterschaft reichen.

Doch das Team um Mannschaftsführer Toni Tadler ließ nichts anbrennen und schlug die VW-Städter klar und ungefährdet mit 3,5:0,5. Viktor Fleimann eröffnete den Siegesreigen mit einem klaren Erfolg gegen Zvonimir Radnic, Toni Tadler ließ gegen Hans-Jochim Hallas alsbald das 2:0 folgen; damit war die Meisterschaft bereits entschieden. Andreas Haan stellte mit einem Remis gegen Winfried Kirsch auch den Tagessieg sicher, während Carsten Kumm am Spitzenbrett gegen Willi Kirsch einige Zeit brauchte, um den Widerstand zu brechen.

Toni Tadler holte sich mit 6 Punkten aus 6 Partien auch den Titel des Topscorers, wobei die anderen Stammspieler ihm kaum nachstanden: Carsten Kumm 5,5/6, Andreas Haan 5,5/7 und Viktor Fleimann 5/6. Nicht zu vergessen Neuzugang Turi Gökay mit 2/2.

Das Foto zeigt die erfolgreiche Mannschaft vor dem Spiel.

Unsere 4. Mannschaft mit Toni Tadler, Carsten Kumm, Andreas Haan und Viktor Fleimann (v.l.n.r.)

2 Meistertitel eingesackt!

Was sich schon länger abzeichnete, ist jetzt Realität geworden. Die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen haben die ersten beiden Meistertitel in der Saison 2018/19 errungen und können den Aufstieg feiern.

Unsere 1. Mannschaft darf sich seit gestern Hessenmeister nennen. In Bensheim gelang ein souveräner 7:1-Auswärtssieg, mit 5 Punkten Vorsprung vor der letzten Runde steht der Meistertitel fest. 6 Siege durch Skliarov, Dovzik, Tiba, Rytenko, Schmidt und Kersten sowie 2 Unentschieden durch Shankovsky und Hänisch standen am Ende zu Buche.

Die Emswölfe steigen nun in die Oberliga Ost Gruppe B auf, bei der es sich um die dritthöchste Spielklasse in Deutschland handelt. Da allein 3 hessische Mannschaften aus der 2. Bundesliga in die Oberliga absteigen, wird die Oberliga Ost 2019/20 ein hammerstarker Wettbewerb werden.

Die 2. Mannschaft leistete sich ebenfalls keine Blöße und meisterte die Auswärtshürde in Bad Hersfeld ebenfalls souverän mit 6,5:1,5. Gegen tapfer kämpfende Kurstädter sorgten Petrovsky, Warnecke, Wiegel, Rewald und Reshetar für ganze Punkte, je ein Remis steuerten Oros, Vachylya und Cermianin bei.

Nach diesem Erfolg ist auch der Zweiten der Meistertitel nicht mehr zu nehmen. Es sind zwar „nur“ 2 Mannschaftspunkte Vorsprung vor der letzten Runde, doch ein Plus von 13 Brettpunkten sorgt dafür, dass die Emswölfe auch in der Landesklasse nicht mehr einzuholen sind. Als nächstes wartet die Verbandsliga Nord.

Unsere 3. Vertretung hat sich in der Bezirksliga West die beste Ausgangsposition gesichert und hat den Aufstieg in die Nordhessenliga fest im Visier. Gegen die Schachfreunde Korbach 2 kam die Mannschaft um Vorsitzenden Thomas Körber zu einem glatten 5:0-Sieg. Zum erfolgreichen Einsatz kamen außerdem noch Tegze, Hübenthal, Ackermann und Resch.

Das bedeutet die Tabellenführung mit einem Punkte Vorsprung vor Hofgeismar und Diemelstadt. Am letzten Spieltag treffen diese beide aufeinander, auf die Emswölfe wartet die 3. Mannschaft der Schachfreunde Korbach, die aktuell Platz 7 bekleidet. Ein Unentschieden würde zur Meisterschaft sicher reichen, darauf sollte und will man sich auf Seiten der Emswölfe aber nicht verlassen.

Alle 3 Spiele finden am 12.05.2019 in der Mehrzweckhalle in Habichtswald-Dörnberg statt.

Auch die 4. Mannschaft kam am vorletzten Spieltag in der Kreisliga West zu einem 4:0-Erfolg gegen Hann. Münden 2. Hier entscheidet sich der Kampf um die Meisterschaft am 05.05.2019. Dann spielt unsere Vierte in der zentralen Abschlussrunde in Hann. Münden gegen den punktgleichen, ebenfalls noch ungeschlagenen Rivalen SK Baunatal 2. Auch hier würde ein Unentschieden zur Meisterschaft reichen.

Halbfinale erreicht!

Mission erfüllt, so konnte Teamkapitän Josef Resch vermelden. In der bärenstarken Besetzung mit den GMs Alexnder Riazantsev, Pavel Ponkratov, Yurij Kuzubov und Vladimir Onischuk war der Halbfinaleinzug gegen den SV Post/Süd Regensburg mit einem klaren 4:0 Formsache. Die Gäste aus Bayern wehrten sich tapfer, am Ende setzten sich die Profis durch. Den Regensburgern bleibt als Trost, dass sie sich durch den gestrigen Erfolg bereits für die Zwischenrunde 2020 qualifiziert haben.

Auf Twitter gibt es diverse Fotos von gestern und heute!

Achtelfinale souverän gemeistert

Das Achtelfinale im Deutschen Mannschaftspokal wurde eine klare Angelegenheit für die Emswölfe – und das, obwohl Losfee Vera Tadler mit dem SV Lingen für die Gastgeber das denkbar schwerste Los zog.

Doch der Spitzenreiter der 2. Bundesliga Nord zeigte sich am heutigen Nachmittag irgendwie indisponiert. Nach ausgeglichenem Beginn zogen die Emswölfe in der 3. Stunde die Zügel an und kamen nach und nach deutlich in Vorteil, ohne dass auf Seiten der Emsländer klare Fehler erkennbar gewesen wären.

Am Ende fuhren die GMs der Emswölfe Vladimir Onishuk, Alexander Riantsantsev, Yuri Kuzubov und Pavel Ponkratov klare Erfolge ein und kickten den Zweitbundesligisten mit 4:0 aus dem Pokal.

Morgen ab 10 Uhr kommt es nun zum Viertelfinale gegen den SV Post/Süd Regensburg, die den SV Heilbronn mit 2,5:1,5 bezwangen. Auch hier sind die Emswölfe klarer Favorit.

Pokalwettbewerb auch im Internet

Morgen ab 14 Uhr: Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft in Wolfhagen mit den Emswölfen. Schaffen wir den Einzug ins Viertel- und Halbfinale? Seid vor Ort dabei! Keine Zeit? Dann verfolgt die Liveübertragung im Internet bei chess24

Kurze Informationen zum Spielstand gibt es auch auf twitter!

Zielgerade erreicht!

Am 7. Spieltag der verschiedenen Schachligen mussten die Emswölfe erstmals in dieser Saison Punktverluste hinnehmen. An den Tabellenführungen änderte das nichts.

Weiterhin unbeirrt geht unsere 1. Mannschaft in der Hessenliga verlustpunktfrei voran. Beim Tabellenzweiten SC Dettingen schaffte das Team frühzeitig klare Verhältnisse. Danylo Shkuran und Viktor Skliarov brachten die Emswölfe mit 2:0 in Führung, auch Andriy Shankovsky und Artur Folov standen da schon auf Gewinn. Das zwischenzeitliche 1:2 nach Niederlage von Uwe Hänisch war zu verschmerzen. Tobias Warnecke stellte auf 5:1, ehe Alex Schmidt die Waffen strecken musste. Uwe Kersten rettete sich ins Remis und sicherte den Endstand von 5,5:2,5.

In der Tabelle der Hessenliga sind das bei zwei verbleibenden Spieltagen weiterhin 4 Punkte Vorsprung, jetzt wieder vor BrettvormKopp Frankfurt. Insgesamt benötigen die Emswölfe noch 4,5 Brettpunkte aus den beiden restlichen Spielen. Am 07.04. geht die Reise ins weit entfernte Bensheim (Tabellenachter). Da sollte der Meistersack zugemacht werden.

Die 2. Mannschaft hat es in der Landesklasse Nord nun erwischt. Ein 4:4 in Bad Sooden-Allendorf war nicht das, was sich die Emswölfe vorgestellt hatten, auch wenn sie nur zu siebt in der Kurstadt antreten mussten. Irgendwie erreichte kaum einer der favorisierten Gästespieler Normalform, und man hätte sich nicht wundern dürfen, wenn am Ende beide Punkte weg gewesen wären.

So rettete sich Robert Oros nach einem schweren Fehler geradeso ins Remis, nur dem Jüngsten, Vadim Petrovsky, gelang ein ungefährdeter Erfolg und damit der Ausgleich für den kampflosen Verlust, den die Emswölfe durch einen fehlenden Spieler quittieren mussten.

In der Tabelle schmolz der Vorsprung dadurch auf 2 Punkte zusammen. Bad Hersfeld verlor das Verfolgerduell in Langenbieber mit 3,5:4,5, wodurch der Klub aus der Röhn nun bei 11:3 Punkten steht. Bei zusätzlich 13 Brettpunkten Vorsprung reicht –diesmal eine konzentrierte Leistung vorausgesetzt- ein knapper Sieg zur vorzeitigen Meisterschaft.

Ähnlich wie die Zweite war auch unsere 3. Mannschaft am Ende glücklich über ein Unentschieden in Willingen. Die Voraussetzungen waren dennoch andere, denn die Emswölfe waren ersatzgeschwächt, die Neuzugänge Viktor Fleimann und Turi Gökay, jeweils in ihrer ersten Schachsaison, mussten in der Dritten aushelfen. Dafür traten die Upländer mit nur 4 Spielern an, so dass die Emswölfe schon vor Beginn mit 1:0 führten. Viktor Fleimann bekam in Verluststellung ein Remis geschenkt, ebenso Emil Ackermann, dagegen musste Turi dem erfahrenen Gegner Tribut zollen und das 2:2 einstecken. Nun kam es also auf Thomas Körber an, und unser Vorsitzender kämpfte in schlechterer Stellung wie ein Löwe erfolgreich um das Unentschieden.

Endstand damit 2,5:2,5, die Emswölfe behaupten die Tabellenführung knapp mit einem Punkt vor Diemelstadt und Hofgeismar, die in der letzten Runde noch gegeneinander antreten müssen. Bad Emstal/Wolfhagen muss sich nun noch mit der 2. und 3. Vertretung der Schachfreunde Korbach auseinandersetzen. Ein spannendes Finish ist also garantiert.