Achtelfinale souverän gemeistert

Das Achtelfinale im Deutschen Mannschaftspokal wurde eine klare Angelegenheit für die Emswölfe – und das, obwohl Losfee Vera Tadler mit dem SV Lingen für die Gastgeber das denkbar schwerste Los zog.

Doch der Spitzenreiter der 2. Bundesliga Nord zeigte sich am heutigen Nachmittag irgendwie indisponiert. Nach ausgeglichenem Beginn zogen die Emswölfe in der 3. Stunde die Zügel an und kamen nach und nach deutlich in Vorteil, ohne dass auf Seiten der Emsländer klare Fehler erkennbar gewesen wären.

Am Ende fuhren die GMs der Emswölfe Vladimir Onishuk, Alexander Riantsantsev, Yuri Kuzubov und Pavel Ponkratov klare Erfolge ein und kickten den Zweitbundesligisten mit 4:0 aus dem Pokal.

Morgen ab 10 Uhr kommt es nun zum Viertelfinale gegen den SV Post/Süd Regensburg, die den SV Heilbronn mit 2,5:1,5 bezwangen. Auch hier sind die Emswölfe klarer Favorit.

Pokalwettbewerb auch im Internet

Morgen ab 14 Uhr: Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft in Wolfhagen mit den Emswölfen. Schaffen wir den Einzug ins Viertel- und Halbfinale? Seid vor Ort dabei! Keine Zeit? Dann verfolgt die Liveübertragung im Internet bei chess24

Kurze Informationen zum Spielstand gibt es auch auf twitter!

Zielgerade erreicht!

Am 7. Spieltag der verschiedenen Schachligen mussten die Emswölfe erstmals in dieser Saison Punktverluste hinnehmen. An den Tabellenführungen änderte das nichts.

Weiterhin unbeirrt geht unsere 1. Mannschaft in der Hessenliga verlustpunktfrei voran. Beim Tabellenzweiten SC Dettingen schaffte das Team frühzeitig klare Verhältnisse. Danylo Shkuran und Viktor Skliarov brachten die Emswölfe mit 2:0 in Führung, auch Andriy Shankovsky und Artur Folov standen da schon auf Gewinn. Das zwischenzeitliche 1:2 nach Niederlage von Uwe Hänisch war zu verschmerzen. Tobias Warnecke stellte auf 5:1, ehe Alex Schmidt die Waffen strecken musste. Uwe Kersten rettete sich ins Remis und sicherte den Endstand von 5,5:2,5.

In der Tabelle der Hessenliga sind das bei zwei verbleibenden Spieltagen weiterhin 4 Punkte Vorsprung, jetzt wieder vor BrettvormKopp Frankfurt. Insgesamt benötigen die Emswölfe noch 4,5 Brettpunkte aus den beiden restlichen Spielen. Am 07.04. geht die Reise ins weit entfernte Bensheim (Tabellenachter). Da sollte der Meistersack zugemacht werden.

Die 2. Mannschaft hat es in der Landesklasse Nord nun erwischt. Ein 4:4 in Bad Sooden-Allendorf war nicht das, was sich die Emswölfe vorgestellt hatten, auch wenn sie nur zu siebt in der Kurstadt antreten mussten. Irgendwie erreichte kaum einer der favorisierten Gästespieler Normalform, und man hätte sich nicht wundern dürfen, wenn am Ende beide Punkte weg gewesen wären.

So rettete sich Robert Oros nach einem schweren Fehler geradeso ins Remis, nur dem Jüngsten, Vadim Petrovsky, gelang ein ungefährdeter Erfolg und damit der Ausgleich für den kampflosen Verlust, den die Emswölfe durch einen fehlenden Spieler quittieren mussten.

In der Tabelle schmolz der Vorsprung dadurch auf 2 Punkte zusammen. Bad Hersfeld verlor das Verfolgerduell in Langenbieber mit 3,5:4,5, wodurch der Klub aus der Röhn nun bei 11:3 Punkten steht. Bei zusätzlich 13 Brettpunkten Vorsprung reicht –diesmal eine konzentrierte Leistung vorausgesetzt- ein knapper Sieg zur vorzeitigen Meisterschaft.

Ähnlich wie die Zweite war auch unsere 3. Mannschaft am Ende glücklich über ein Unentschieden in Willingen. Die Voraussetzungen waren dennoch andere, denn die Emswölfe waren ersatzgeschwächt, die Neuzugänge Viktor Fleimann und Turi Gökay, jeweils in ihrer ersten Schachsaison, mussten in der Dritten aushelfen. Dafür traten die Upländer mit nur 4 Spielern an, so dass die Emswölfe schon vor Beginn mit 1:0 führten. Viktor Fleimann bekam in Verluststellung ein Remis geschenkt, ebenso Emil Ackermann, dagegen musste Turi dem erfahrenen Gegner Tribut zollen und das 2:2 einstecken. Nun kam es also auf Thomas Körber an, und unser Vorsitzender kämpfte in schlechterer Stellung wie ein Löwe erfolgreich um das Unentschieden.

Endstand damit 2,5:2,5, die Emswölfe behaupten die Tabellenführung knapp mit einem Punkt vor Diemelstadt und Hofgeismar, die in der letzten Runde noch gegeneinander antreten müssen. Bad Emstal/Wolfhagen muss sich nun noch mit der 2. und 3. Vertretung der Schachfreunde Korbach auseinandersetzen. Ein spannendes Finish ist also garantiert.

Deutsche Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften 2019

2018 erzielten die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen einen großen Erfolg, als sie erst im Viertelfinale des Mannschaftspokals gegen den späteren Pokalgewinner, die OSG Baden-Baden, ausschieden.

Nun kommt es am 16/17. März 2019 in Wolfhagen erneut zur Ausrichtung einer Zwischenrunde des Deutschen Mannschaftspokals. Und in diesem Jahr wollen die Emswölfe ins Finalturnier!

Der Pokal funktioniert ähnlich wie beim Fußball. Beim Schach spielen Vierermannschaften im K.O.-System zunächst auf Bezirksebene den Pokalsieger aus. Die Bezirkssieger dürfen dann auf Landesebene den Pokalsieger ausspielen und können sich damit für die Teilnahme auf Bundesebene qualifizieren. Auch beim Schach ist der große Reiz, gegen höherklassige Teams spielen zu dürfen.

Auf Bundesebene spielen 32 Mannschaften in 8 regionalen Gruppen die Vorrunde aus. Immer 4 Mannschaften treffen sich an einem Samstag, wobei die Paarungen vor Ort frei ausgelost werden. Die K.O.-Sieger spielen sonntags in einem weiteren K.O.-Duell die 8 Vorrundensieger aus, die sich für die Zwischenrunde qualifizieren.

In der Zwischenrunde kommen die 8 Viertelfinalisten des Vorjahres hinzu, so dass wieder 16 Mannschaften an den Start gehen. Diese spielen wieder an einem Wochenende (diesmal 16./17. März 2018) die Halbfinalisten aus.

Die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen hatte sich durch den Einzug ins Viertelfinale 2018 bereits für die Zwischenrunde 2019 qualifiziert. Der Einzug ins Halbfinale blieb uns aber verwehrt, wir verloren wie bereits erwähnt gegen den Deutschen Meister und späteren Pokalsieger aus Baden-Baden.

Zur Zwischenrunde 2019 erwarten wir die SG Post/Süd Regensburg (Oberliga Bayern), den SV Lingen (2. Bundesliga Nord) und den Heilbronner SV (Oberliga Württemberg).

Los geht es am Samstag, 16.03.2018 um 14 Uhr mit zwei hoffentlich spannenden Begegnungen, die Sieger spielen am Sonntag (17.03.2018) ab 10 Uhr den Halbfinalisten aus. Gespielt wird im Gemeinderaum der Kirche St. Maria, Friedenstr. 13, 34466 Wolfhagen.

SG Post/Süd Regensburg

Die Oberpfälzer spielen bereits seit einigen Jahren in der Oberliga Bayern als eine der dritthöchsten Schachligen in Deutschland. Dort stehen sie 2019 im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Starke deutsche Spieler aus der Region bilden die Basis des Vereins.

SV Lingen

Der Zweitbundesligist ist sicherlich der härteste Konkurrent für die Emswölfe auf dem Weg in die Endrunde. Die Emsländer führen zurzeit die Nordgruppe der 2. Bundesliga an. Mit 7 GMs und diversen IMs und FMs sind die Nordlichter international aufgestellt. Bekannter Name in der Region ist GM Lev Gutmann, der einige Jahre für Hermannia Kassel gespielt hat.

SV Heilbronn

Die Heilbronner spielen schon seit einigen Jahren in der 3. Liga und befinden sich zurzeit in Reichweite der Tabellenspitze. 100 Mitglieder und 12 Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen, zeugen wohl von einer ordentlichen Vereinsarbeit.

Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen

Zurzeit noch in der viertklassigen Hessenliga beheimatet, der Aufstieg in die Oberliga ist beabsichtigt und wohl nur noch Formsache. Es wäre dann der fünfte Durchmarsch nacheinander. Mittelfristiges Ziel ist die 2. Bundesliga, die 2020/21 erreicht werden kann. Über unsere Kooperation mit einer ukrainischen Schachschule werden wir eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen, die sich auch mit den deutschen Spitzenvereinen messen kann. Unser Spitzenspieler ist Wladimir Kramnik, Weltmeister von 2000-2007.

Vierte holt sich Tabellenführung zurück

Am 7. Spieltag der Kreisliga West holte sich unsere 4. Mannschaft die alleinige Tabellenführung zurück. Gegen die 5. Vertretung der Schachfreunde aus Korbach erzielten Carsten Kumm, Toni Tadler, Andreas Haan und Turi Gökay ein klares 4:0. Da Baunatal 2 „nur“ mit 3:1 gegen Wehlheiden 4 gewann, haben die Emswölfe nun einen Brettpunkt Vorsprung vor den VW-Städtern.

Alles läuft auf die Schlussrunde Anfang Mai hinaus, wenn beide Mannschaften direkt aufeinander treffen. Erst dann wird sich die Meisterschaft entscheiden.

Vierfache Tabellenführung für die Emswölfe!

Auch am 6. Spieltag der verschiedenen Schachligen gaben sich die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen keine Blöße und bauten ihre Tabellenführungen aus.

Den Vogel schoss diesmal unsere 3. Mannschaft ab, die das Spitzenduell gegen den bislang punktgleichen SK Diemelstadt mit sage und schreibe 5:0 für sich entscheiden konnte. Die Waldecker waren schon nur mit 4 Spielern angetreten, so dass Vereinsvorsitzender Thomas Körber kampflos zur 1:0-Führung kam. Josef Resch stellte locker auf 2:0, Georgiy Cermianin, Mykola Tegze und Emil Ackermann mussten an den vorderen Brettern aber gehörig kämpfen, um den eindeutigen Sieg herzustellen.

Damit führt die Dritte die Tabelle der Bezirksliga West mit nunmehr 12:0 Punkten alleine an. Die nächste Auswärtsaufgabe wartet am 10.03.2019 beim Tabellenvierten SK Upland Willingen.

 

Die 1. Mannschaft hatte währenddessen den Tabellenzweiten „Brett vorm Kopp“ Frankfurt zu Gast. Auch diese reisten nur mit 6 Spielern an, so dass die Emswölfe mit einem 2:0-Vorsprung im Rücken starteten. So konnten sich Marcus Ramlow, Uwe Hänisch und Juri Dovzik bequeme Remisen leisten, zumal Uwe Kersten schon frühzeitig besser stand und seinen Vorteil bald zum ganzen Punkt verdichten konnte. Damit waren bereits 4,5 Punkte im Sack und der Mannschaftssieg sichergestellt. Alexander Schmidt und Artur Frolov servierten mit feinen Endspielleistungen das Sahnehäubchen obendrauf zum 6,5:1,5-Erfolg.

Der Lohn: nach 6 Spieltagen in der Hessenliga satte 4 Punkte Vorsprung plus des herausragenden Brettpunktekontos, was einen weiteren Punkt wert ist. Hier kann man getrost den Meistersekt kaltstellen, auch wenn es in der nächsten Runde zum neuen Tabellenzweiten nach Dettingen geht.

 

Wesentlich schwerer, als der Endstand von 6,5:1,5 aussagt, tat sich die 2. Mannschaft in der Landesklasse Nord gegen die TG Wehlheiden. Erhard Hübenthal remisierte schnell, auch Jörg Wiegel bot nach missglückter Behandlung des Mittelspiels zur Vermeidung größeren Schadens schnell ein Unentschieden an, dem Steffi Lind bald darauf die dritte Punkteteilung folgen ließ. Damit waren die hinteren Bretter mit Gleichstand beendet, und vorn sahen zumindest 2 Partien sehr verdächtig aus. Hannes Meyner hatte gegen Andriy Vachylya ebenso starken Angriff wie Frank Borchardt gegen Vadim Petrovsky, und man wurde bis zum Ende das Gefühl nicht los, dass hier für die Gäste „irgendwie“ mehr drin war. Doch mit Glück und einer ganzen Menge Geschick hielten die Emswölfe stand, wehrten die Angriffe ab und sicherten sich im Endspiel jeweils den ganzen Punkt. Da auch Vselovod Rytenko, Jurij Lembak und Topscorer Hagen Rewald (jetzt 6 aus 6!) ihre Partien souverän nach Hause brachten, standen in der Endabrechnung doch wieder 6,5 Punkte zu Buche.

Auch die 2. Mannschaft führt die Tabelle mit 12:0 Punkten souverän an. Bad Hersfeld folgt mit 9 Zählern auf Platz 2, in der 8. Runde Anfang April kommt es zum „Showdown“ in Osthessen.

 

Die 4. Mannschaft der Emswölfe hatte in der Kreisliga West spielfrei und musste tatenlos zusehen, wie Baunatal 2 in der Tabelle aufschloss. Wenigenhasungen konnte in der VW-Stadt keine Mannschaft an die Bretter bringen und verlor 0:4 kampflos. Damit teilen sich Baunatal und unsere Vierte derzeit die Tabellenführung; hier fällt eine Entscheidung wohl erst in der Schlussrunde im Mai, wenn beide Teams direkt aufeinandertreffen.

Emswölfe klar auf Meisterkurs – Spitzenspiele am 17.02.!

Was für ein Spieltag für die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen: am 5. Spieltag alle Auswärtsaufgaben souverän bewältigt und zusätzlich profitiert von Niederlagen der direkten Konkurrenz. Damit wurden die Tabellenführungen gefestigt und das Signal Richtung Aufstieg auf „grün“ gestellt.

Unsere 1. Mannschaft musste in der Hessenliga bei den Schachfreunden Neuberg 2 antreten und gewann dort mit einer konzentrierten Leistung 5,5:2,5. 4 Siege an den ersten 4 Brettern durch Matviishen, Shkuran, Skliarov und Frolov stand lediglich eine 0 durch Alexander Schmidt gegenüber. Kersten, Hänisch und Ramlow steuerten Remisen bei.

Die bisher zweitplatzierten Dettinger verloren mit demselben Ergebnis bei Brett vorm Kopp Frankfurt, unserem nächsten Gegner. Am 17.02. sind eben diese Frankfurter zu Gast in Wolfhagen. Mit einem Sieg im Spitzenspiel könnte die Tabellenführung auf 4 Punkte ausgebaut und sicherlich eine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen herbeigeführt werden.

Die 2. Mannschaft hatte in der Landesklasse Nord bei der Schachvereinigung Caissa Kassel zunächst hartnäckigen Widerstand zu brechen. Caissa ist für seine gute Jugendarbeit bekannt und hat einige Talente schon in die 1. Mannschaft eingebaut. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich aber die Routine und Spielstärke der Emswölfe durch, so dass am Ende ein 7,5:0,5-Sieg zu verzeichnen war. Der jüngste Caissa-Spieler Erik Simukov hielt gegen FM Robert Oros ein schwieriges Endspiel remis und sorgte so für den halben Ehrenpunkt.

Da Fulda 2 das osthessische Duell in Langenbieber mit 3:5 verlor, hat unsere Mannschaft bereits 3 Punkte Vorsprung auf Bad Hersfeld. Am 6. Spieltag am 17.02. erwarten wir die TG Wehlheiden, die mit 5:5 Punkten im Mittelfeld steht.

Unsere 3. Mannschaft konnte sich in der Bezirksliga West brettpunktemäßig etwas vom SC Diemelstadt absetzen, denn beim Ahnataler SC 2 gelang ein glatter 5:0-Erfolg, während die punktgleichen Waldecker mit 3,5:1,5 gegen Willingen siegreich blieben. Beide Teams dominieren bisher die Bezirksliga und gehen im Gleichschritt mit 10:0 Punkten voran.

Auch hier kommt es am 17.02. in Wolfhagen zum direkten Aufeinandertreffen zwischen Erstem und Zweiten; der Sieger kann sich sicherlich berechtigte Hoffnungen auf Meisterschaft und Aufstieg in die Nordhessenliga machen.

Emswölfe setzen Erfolgsserie fort

Die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen setzen ihre Erfolgsserie auch 2019 fort. Den ersten Aufschlag hatte unsere 4. Mannschaft, die ihr Heimspiel gegen die „Grauen Türme“ aus Fritzlar souverän mit 4:0 gestaltete und damit auch die Tabellenführung auf 10:0 Punkte ausbaute. Nur Baunatal 2 kann noch folgen, es läuft alles auf ein großes Finale am letzten Spieltag hinaus.

Am nächsten Sonntag, 03.02., greifen auch die anderen Teams der Emswölfe wieder ins Geschehen ein, wobei alle Mannschaften auswärts gefordert sind. Die 1. Mannschaft reist zu den Schachfreunden nach Neuberg, wo gegen deren 2. Vertretung Vorsicht angesagt ist, können die Neuberger an einem guten Tag doch jeden Gegner in Schwierigkeiten bringen.

Unsere 2. Mannschaft ist in Harleshausen Gast der Schachvereinigung Caissa Kassel, die Dritte muss in Weimar gegen den Ahnataler SC 2 antreten. In beiden Partien sind die Emswölfe klarer Favorit.

Nicht gespielt und doch gewonnen…

.. so könnte das Motto am vergangenen Sonntag gewesen sein, denn unsere 4. Mannschaft feierte einen kampflosen 4:0-Erfolg in der Kreisliga West, da die Schachfreunde aus Korbach keine 6. Mannschaft stellen konnten und so die Mannschaftspunkte abgeben mussten.

Durch das vorweihnachtliche Geschenk konnte auch unsere Vierte die Tabellenführung ausbauen, da die anderen Teams eher für uns spielten. So verlor Hann.  Münden 2 das Verfolgerduell gegen Baunatal 2 mit 0,5:3,5. Die VW-Städter bleiben unserer Mannschaft ebenfalls ungeschlagen, aber mit einem Spiel weniger, als einzigesTeam noch auf den Fersen.  Alle anderen haben bereits deutlichen Abstand zur Spitze.

Unsere Vierte eröffnet das Jahr 2019 als erste Mannschaft der Emswölfe. Am 20.01.2019 geht es weiter mit einem Heimspiel gegen Fritzlar 2.

Emswölfe feiern Erfolg auf ganzer Linie!

Die Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen eilen zurzeit von Sieg zu Sieg. Auch am gestrigen Großkampftag im DGH Ehlen wurden drei weitere hohe Siege eingefahren und die Tabellenführungen gefestigt.

Unsere 1. Mannschaft hatte den SC Bad Nauheim zu Gast. Die Kurstädter reisten nur mit 6 Spielern an und lagen somit von Beginn an mit 0:2 im Hintertreffen. Unsere IMs Artur Frolov und Danylo Shkuran hatten somit einen spielfreien Nachmittag und konnten in aller Ruhe kiebitzen.

Sie sahen dabei hochüberlegene Vereinskameraden, die mit den Gästen wenig Mitleid zeigten. Marcus Ramlow und Uwe Hänisch stellten nach gut 2 Stunden auf 4:0, Vladyslav Tiba und Uwe Kersten ließen nach ca. 3 Stunden das 5:0 und 6:0 folgen. In den übrigen 2 Partien standen die Kurstädter nicht schlecht, doch mit zunehmender Spielzeit zerrannen die Hoffnungen auf einen Ehrenpunkt. Alexander Schmidt demonstrierte ein überlegenes Läuferpaar mit forciertem Matt, IM Viktor Skliarov war ganz einfach schneller als sein Kontrahent und erlegt den König auf dem offenen Brett.

Ein 8:0 am Brett passiert nicht alle Tage, und so war die Stimmung nach dem Kampf auf Seiten der Emswölfe natürlich hervorragend. Der Lohn für diese Vorstellung: nach 4 Spieltagen die Tabellenführung mit schon 2 Mannschaftspunkten und 6,5 Brettpunkten Vorsprung vor den Schachfreunden Dettingen.

Die 2. Mannschaft musste derweil gegen den SK Eschwege ran und lag, Duplizität der Ereignisse, ebenfalls zum Start mit 2:0 vorn. Auch Eschwege konnte kurzfristige Ausfälle nicht kompensieren, so dass Tobias Warnecke und Jörg Wiegel ungestört den Teamkollegen über die Schulter schauen konnten.

Auch hier entwickelte sich ein einseitiger Partieverlauf; nach knapp 2 Stunden profitierte Hagen Rewald von einem Figureneinsteller seines Gegners zum 3:0, kurz darauf erhöhte Andriy Vachylya zum 4:0, dem Andriy Shankovsky umgehend den 5. Punkt folgen ließ. Ralf Sippel sorgte dann mit einer starken Leistung für den ersten halben Punkt der Gäste, er ließ FM Robert Oros nicht zur Entfaltung kommen und verdiente sich zurecht das Remis. Georgiy Cermianin erzielte dann den 6. Sieg für die Emswölfe, bevor Steffi Lind in die Punkteteilung einwilligen musste. Endstand 7:1 für die Emswölfe und ebenfalls die souveräne Tabellenführung mit 2 Mannschaftspunkten und 7,5 Brettpunkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten SC Fulda 2.

Unsere 3 Mannschaft wollte dem natürlich nicht nachstehen und gegen den Ahnataler SC 3 ebenfalls einen doppelten Punktgewinn einfahren. Auch hier sackten die Emswölfe gleich einen kampflosen Punkt ein, Thomas Körber blieb ohne Gegner. Der Rest der Truppe tat sich dann aber sehr schwer gegen einen vermeintlich leichten Kontrahenten. Toni Tadler erreichte aus besserer Stellung lediglich ein Remis gegen Jörg Krause, dafür überschritt Emil Ackermanns Gegner Ignatz Wilka völlig unnötig die Bedenkzeit. Erhard Hübenthal musste sich gegen Berthold Scheffzyk, nach 14 Jahren erstmals wieder am Turnierbrett, mächtig strecken und benötigte Schützenhilfe seines Widerparts zum Erfolg. Einzig Mykola Tegze führte sein Endspiel mit Turm und gleichfarbigem Läufer zum souveränen Sieg, Gegner Thomas Kohlhepp konnte nicht alle Einbruchsfelder absichern und musste sich schließlich geschlagen geben.

Damit übernahm auch unsere Dritte die Tabellenführung, punktgleich mit dem SC Diemelstadt.

Am nächsten Sonntag hat unsere 4. Mannschaft als Tabellenführer in der Kreisliga West noch ein Auswärtsspiel gegen den SK Korbach 6. Die Gastgeber haben bisher nur einen Punkt erzielt, so dass unser Team als Favorit ins Rennen geht.

Hier ein paar Fotos von Günter Preuss als Slideshow: